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Ivo Thomann
Schlagwerk, Samples
Ina Thomann
Akkordeon
Petra Thomann
Gesang
Peter Thomann
Saxophon, Komposition
Wolfgang Klock
Gitarre
2008

2005 -2007 Bitte lesern Sie die Band Bio.
Die einzige Neuerung, meine Person betreffend: Ich habe einen neuen Schneider:
Hrn. Cechmanek, Praterstraße, Wien. Er schneidert per Hand tulli Anzüge, wie sie auch von Mr. Bond und The Beatles getragen wurden.

2002 Neues Konzept ‚ keine fixe Band sondern Umsetzung von Einzelprojekten unter dem Arbeitstitel pb & the mc t. (punching bones & the monochrome tones) gibt's eine Zusammenarbeit von je 6 Tänzerinnen und Musikern, die vor dem Hintergrund von grossflächigen Videoprojektionen zu verschiedenen Themen agieren Einladungen zu den vom Land Niederösterreich finanzierten Mostviertel- und Industrieviertelfestivals. Grundlage bilden in den meisten Fällen von mir aufgenommene Samples mit Alltagsgeräuschen, die den Hintergrund und das Thema für die Musik darstellen. Das ganze entwickelt sich zunehmend zur Hausmusik:
Es wirken mit: Vater, Sohn, Mutter & Tochter Thomann Sonst Mitwirkung an CD Samplern wie "Heimat" (hoanzl), einer "Volksliedsammlung" unter der Regie von Wolfgang Pollanz (pumpkin records, steirische Elektronikszene) oder Arbeiterlieder aus dem Industrieviertel unter der Leitung von Hannes Winkler. Der letzte groşe musikalische bleibende Eindruck - ein Radiohead Konzert in Lissabon groşe Band so wie auch Portishead, oder auch hiesige Gröşen wie Attwenger oder Waxolutionists, von den Jazzern sehr fein ‚ die Norweger wie N. P. Molvaer.
2000 Präsentation der CD, eine kleine Tour und wiederum Rumänien. Einladung zum Int. Jazzfestival Temesvar. Volles Haus und super Kritiken. Im Anschluss Split der Band.
2000 Ich beginne mit der visuellen Umsetzung der Musik. Ab sofort gibt's Videounterstützung , vornehmlich mit eigenen Bildern, oft flächige, verfremdete Landschaften. Aufnahmen zur 2. CD " beyond a c. d. ", diesmal im eigenen Studio, "direct to disk" am PC. Es produziert wieder Alex Zlamal, der zu dieser Zeit in LA weilt. Die Musik ist noch bildhafter und meditativer als bei der 1. CD, die noch rauer und ungeschliffener klingt. Aufgenommen wurde aber wiederum live ohne Overdubs.
1998 Mitwirkung beim 7 tägigen Prinzendorfer " Orgien Mysterien Theater " in Herman Nitschs Lärmorchester Beeindruckend:
1. die Masse an Künstlern: rund 200 Musiker und innen, die 7 Tage von Sonnenauf- bis ‚untergang nach der nach Nitschs eigener Idee erstellten Partitur geigen. Notiert sind nur die Intensität, die Dauer und der Tonhöhenverlauf in Strichform. Man sucht sich seinen Ton und hält selbigen über die gewünschte Dauer konstant. Erdreistet man sich und versucht sich durch Spielen eines zweiten Tones aufzulockern, kommt der Meister und bittet: " net so jazzig ". 2. der Mann ist nett, umgänglich, ruhig und zuvorkommend und hält nichts von Verbrüderungen (allgemeines Duzen). Als ihn ein Musiker mit einem vertraulichen "Du" (vgl. "Heast Oida, wo isn do des Klo?) anspricht, kontert der Meister locker: "Entschuldigung ‚ ich wusste gar nicht, dass wir schon gemeinsam Kühe hüten waren?" 3. Jetzt weiş ich, was Medienhype ist. gemäss der F Propaganda incl. Krone Mitbeteiligung sollte man mit Legionen engagierter Tierschützer rechnen ‚ nur, wo waren die? Nicht nach Prinzendorf gefunden?
1994 Die 1. eigene CD Produktion steht an: " Lunchtime atop a Scyscraper ", frei nach einem Bild, das bei unserem Stammwirten an der Wand hängt. Aufgenommen in den Rinössl Studios Wien live innerhalb von 4 Tagen, keine Overdubs, gemischt und gemastert von Alex Zlamal (u.a. verantwortlich für die Filmmusiken zu den Virgil Widrich Filmen "Heller als der Mond", "Copyshop") Zwischenzeitlich bin ich alleine für das musikalische Konzept der Band verantwortlich. Die Musik wird immer " bildhafter ", soll visuelle Stimmung hervorrufen bzw. vermitteln, ähnlich wie eine Filmmusik (was übrigens immer noch ein Traum von mir ist ‚ eine Filmmusik zu schreiben) Mit dieser CD im Gepäck absolvieren wir auch 2 Gigs in Rumänien ‚ unvergessliche Eindrücke, ein Publikum, das zuhört und bündelweise Lew, um die man sich nichts kaufen kann.
1989 Studium am Josef Matthias Hauer Konservatorium in Wiener Neustadt ‚ Studienfach "Jazz Saxophon". Sax Lehrer Josef Schultner, Leiter R. M. Weiş. Unterrichtet wird nach dem Lydian Concept und schön langsam beginn ich selbiges zu begreifen. Studienkollegen am Sax sind unter anderen Martin Kolber und Peter Natterer. Im selben Jahr besucht der Meister G. Russell persönlich Wr. Neustadt und seinen Europa Vertreter Weiş und hält einen Workshop ab ‚ Spitzenklasse der Mann: cool & funny. Ab dieser Zeit diverse Mitwirkungen bei Bands wie z.B. ein Free Jazz Ding mit Michael Fischer & Richard Barnert (heutzutage Geschäftsführer von AKG Austria), Jazz Rockiges mit Kurt Leban, diverse Kons ‚ Stage Bands incl. CD Aufnahmen, Reggae mit " Riddim " (incl. Wiesen Sun Splash Auftritt). Kons Abschluss 1993 , im Anschluş noch ein Studienjahr bei Max Nagl in Gumpoldskirchen. Einer der Besten, wie ich finde ‚ auşerdem für mich sehr leinwand, weil er diese New Yorker Partie um die Lurie Brüder, Steven Bernstein, Jane Scarpantoni, etc. persönlich kennt.
1988 Bundesheer ‚ Studienabschluss ( Betriebswirtschaft ) ‚ Beginn der Hacke : 8 Jahre Semperit Reifen AG in Traiskirchen (Controller), ab dann BHS Lehrer (HLA Wr. Neustadt)
1986 Gründung der Band Zawatoosh (ab 1994 " beyond a coloured dream "). Die Besetzung hält (bis auf wechselnden Pianisten) bis ins Jahr 2000. Zunächst werden vorwiegend Standards gespielt, der Trend geht aber immer mehr zu eigenen Kompositionen aus meiner Feder. Ab der 1. CD werden nur mehr meine Kompositionen gespielt. Ich beginne zu komponieren . Neben M. Davis wird vor allem viel Lounge Lizards gehört. Von der Idee her sollen die Stücke bestehen aus: einprägsamen Melodien und darunter groovige, ineinander verschachtelte Riffs in wechselnden und ungewöhnlichen Taktarten, weniger Harmonien (die für mich meist ja ohnehin nur die Melodie färben, füllen und wiedergeben) und das Ganze möglichst in langsameren Tempi ‚ schnelle Tempi sind nicht meins (Bebopstückln waren nie so meins), am Liebsten sind mir Balladen. Diese Vorstellung wird noch durch 2 Eigenschaften verstärkt : 1. Ich komponiere schon damals nicht mit Klavier, sondern mit Computer ( ATARI ), spiele also in Schleifen 1 Riff nach dem anderen ein 2. Eine persönliche Eigenschaft: wenn wer A sagt, muş ich automatisch B sagen, entsprechend klingen die einzelnen Teile der Stücke sehr oft aneinanderreibend, ergeben aber trotzdem oft ein harmonisch klingendes Ganzes. Parallel werden auch Kurse an der Musikschule Wr. Neustadt besucht. Robert Michael Weiş gibt dort für die eingefleischte Jazz Gemeinde das "Lydian Chromatic Concept for Tonal Organization of Improvisation " von G. Russell zum Besten. Dieses Konzept diente M. Davis, Gil Evans als Grundlage seines modalen Spiel. Für mich als musiktheoretisch sehr Unbedarften gibt's meist nur dies: ???
1985 Es findet sowas wie ein Saxophon Revival statt. Auslöser diese pseudo - cool Jazz Gschicht aus Engeland mit "Sade" oder "Working Week" und da steig ich doch glatt auch ein und kauf mir ein AltoSax (Jahre später kommt dann noch ein Sopransax dazu ‚ ich liebe dessen weichen Sound) und zu den Platten wird auch gleich fleişig geübt. Und das wars dann ‚ das ist mein Instrument und ich weiş auch ziemlich gleich, wie es klingen soll: Beim ‚ als Ersatz für Wiesen ‚ in Hollabrunn (grausliche Location) stattfindenden Jazzfestival entern als letzte Band so gegen 02 Uhr, wie damals üblich Lounge Lizards mit Frontmann John Lurie die Bühne und schaffen es, mich aus dem Tiefschlaf zu reişen. Seitdem werden sämtliche Platten gekauft und sämtliche Konzerte besucht. So sollen Musik und Sax in etwa klingen, oder wie Max Nagl, Wolfgang Puschnig, Arthur Blythe, John Coltrane oder Wayne Shorter, oder ...
1982/83 Vor allem die erste Platte von Harry Stojka "Off the Bones " führt schön langsam einen musikalischen Richtungswechsel herbei, der schlieşlich in die Gründung der Jazz Rock Formation Orig. Ungarviertler mündet, meiner ersten Band, in der vorwiegend eigene Kompositionen gespielt werden (Hauptkomponist Christian Pogats ). Besetzung: 3 Gitarren, Bass, Schlagzeug Für uns völlig überraschend erzielen wir mit dieser Formation bei den zu dieser Zeit häufig stattfindenden Bandwettbewerben in Wr. Neustadt und Umgebung, die anno dazumal vom nachmaligen Börsenguru Michael Lielacher veranstaltet werden, Spitzenplatzierungen (der Jurypreis war uns regelmäşig sicher). Möglicherweise auch aufgrund der Konkurrenz, deren Auftritte häufig aus undefinierbarem Getöse oder dem 5 maligen Abspielen desselben Liedes bestanden. Ein erster Hinweis darauf, dass Wr. Neustadt dazumal im Musikbusiness wirklich ein bisschen mitmischte ‚ der Punk und vor allem die NDW , Unterabteilung Austria werden auch von hier aus gespeist, z.B. mit "X-Beliebig" (deren Chef, der Adametz Rene war mein Schulkollege, der Bechtloff Bernd spielt jetzt unter anderem mit dem Hubert von Goisern) oder "Zerbrechlich". Aus dem Dunstkreis dieser Partien kommt auch Hannes Eder , nunmehriger Universal Chef & angesagter Alleinunterhalter bei TV Jungspritzerevents. Und unpackbar ‚ während dieser Zeit gibt's downtown in the town sogar einige Auftrittsmöglichkeiten für hoffnungsvollen Nachwuchs wie unsereins & die erste Plattenaufnahme "Wr. Neustädter Szene". Für mich der bleibendste Eindruck aus dieser musikalischen Epoche (sprich, dessen beide Platten "Keine Angst" und "Der Taucher" Platten höre ich noch heute gerne) ‚ Hansi Lang . Dessen Konzerte waren der absolute Hammer, sein Lebensstil aber offensichtlich auch (hatte die Ehre, selbigen während meiner Ferialpraxis als Schaufensterdekorateur beim Leiner in der Mariahilferstrasse von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Mein erster Gedanke: na serwas) Der coolste von allen und zwar dauerhaft bis heute war und ist the one and only Miles Davis. Mein Liebling "Decoy" mit dem ebenfalls sehr klassen Burschen John Scofield .
1983 Heirat und Geburt des Sohnes Ivo, 1986 kommt dann Tochter Ina zur Welt. Bin immer noch mit derselben Frau verheiratet, selbige wirkt als S”ngerin und T”nzerin in der jetzigen Band, war aber damals noch Spitzensportlerin (Rhythmische Sportgymnastik).
1982 Wir erhalten im Proberaum gelegentliche Besuche einer Band von next door, die zwecks Gedankenaustauschs vorbeischaut. Deren Gitarrist, ein gewisser Gerald Gradwohl zeigt mir kurz, was man mit einer Gitarre so alles machen kann, was mich wiederum veranlasst, ihm meine weişe Hamer Special zu verkaufen (die hat er laut seiner Homepage heute noch, nur ist sie nimmer weiş, sondern nikotingelb) und mir um den Erl–s einen Fender Precision Bass zuzulegen. 4 Saiten sind genug .
1980 Der durch diverse Ferialpraktika am Bau finanzierte Ankauf einer " Fender Stratocaster sunburst", dem damaligen Rolls Royce unter den Stromgitarren führt zu einem radikalen Stilwandel hin zu Hard Rock und Heavy Metal. Zu den Altherrengröşen wie "Black Sabbath", "Deep Purple" und "Led Zeppelin" gesellt sich die junge Generation von "Judas Priest", "Motorhead" oder "Iron Maiden". Die ersten Auftritte weisen aber bereits deutlich auf ein sich durch die ganze weitere Karriere ziehendes deutliches Unverständnis von Seiten des Publikums hin. Die raren Gigs zeichnen sich durch panikartiges Fluchtverhalten der Zuseher aus. Selbst die durch übermässigen Biergenuß Hingestreckten versuchen durch gleitendes Sichwinden am Boden Raum zu gewinnen. Und es stellt sich wieder die Frage: Ist das nur falsch oder doch schon Punk? Höhepunkte in diesem Bereich: ein Gig mit gezählten 2 Zusehern, welche gemeinsam 5 ATS in das Körberl mit freien Spenden einlegen, sowie ein Bandwettbewerb im Metropol, wo uns Mischermeister Peter Ponger, nachdem sämtliche Zuseher den Saal verlassen haben, gnädigerweise den Strom abstellt. Der erste ganz groşe Held heişt " Alvin Lee - Ten Years After " von dem sämtliche verfügbare Platten angeschafft und seine Version von "Going Home" ins Repertoire übernommen werden
1977 Kauf der ersten Stereoanlage samt eigener Kassette "Smokie ‚ Greatest Hits" führt zum unmittelbar darauf folgenden Ankauf einer Gitarre samt "Beatles ‚ Complete Songbook" um 300 ATS im "Pfandl" und zur Gründung einer allseits beliebten Schulband mit Gleichgesinnten. Gespielt wird, was man glaubt, sich richtig von der Platte runtergehört zu haben. Das führt of course zu einer recht bunten Mischung von Santana über "Smoke on the Water" bis zum allseits beliebten "Der Eisbär". Gemeinsam wird der erste Verstärker "Roland Jazz Chorus 120W" gekauft, finanziert durch das Sortieren von 320.000 Kunstpostkarten bei der Druckerei Dresel, Wr. Neustadt.
1974 am Zeugnis der musikalischen Früherziehung steht - geeignet für Violine (ein Schmäh?) und schon kratze ich die Saiten. Zur allgemeinen Erheiterung beim Vorspielen im gymnasialen Musikunterricht führt meine Version des Kinder- und Jugendklassikers " Hänsel & Gretel ". Es stellte sich die Frage: Ist das nur falsch oder doch schon Jazz? Trotz der ellenlangen Beine der lieben Frau Lehrerin Bergmann führt der Violinunterricht zu einem Trauma: Nie wieder Musik!
1964 Geburt
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